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5. März 1999 Erster Spatenstich für das 1000-Jahre-Warndt-Monument

Warndt (nd) Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Wie bereits mehrmals berichtet, feiert die Warndtregion in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Vor 1000 Jahren, im Jahre 999, wurde der Name "Warndt" in einer Urkunde Otto III. erstmals urkundlich erwähnt. Dies nehmen die Heimatkundler diesseits und jenseits der Grenze zum Anlaß, um in vielfältigen Veranstaltungen dieses besonderen Ereignisses zu gedenken. Zum Auftakt versammelten sie sich am vergangenen Freitag genau auf der Grenze zwischen Freyming-Merlebach und Großrosseln-St. Nikolaus, um mit einem ersten Spatenstich den "Startschuß" für das Jubiläumsjahr zu geben. Dabei mussten die Ehrengäste,
- Pierre Lang, Maire von Freyming-Merlebach,
- Wolfgang Flohr, Bürgermeister der Gemeinde Großrosseln,
- Francois Bertrand Bertrand, Directeur Generale der HBL,
- Harald Jureka, Bergwerksdirektor des Verbundbergwerkes Warndt-Luisenthal und
- Ministerialrat Dr. Axel Klein vom Umweltministerium
tatkräftig zur Schaufel greifen, um das bedeutsame Vorhaben auf den Weg zu bringen. Die Ehrengäste gingen die Sache mit großem Elan und Tatkraft an. Elan und Tatkraft werden die "Macher" des Jubiläums auch benötigen, um die vielen Aktionen und Aktivitäten des Jubiläumsjahres zu bewältigen. Wie die Ehrengäste in ihren Grußworten betonten, werden sie dabei mit der Unterstützung der von ihnen vertretenen Gemeinden und Institutionen rechnen können.

Roger Schmitz (Freyming-Merlebach) betonte als Sprecher des Vorbereitungskomitees, dass es bei den Veranstaltungen "1000 Jahre Warndt" nicht nur darum gehe, das historische Ereignis zu feiern, sondern daß es auch ganz wesentlich darauf ziele, ein grenzüberschreitendes "Warndt"-bewußtsein zu erneuern und zu vertiefen, das in den vergangenen Jahrhunderten weitgehend verloren ging. Die Veranstalter sehen in dem Jubiläum eine großartige Chance, sich grenzüberschreitend besser kennen und schätzen zu lernen. Es solle dabei auch deutlich werden, der Warndt, das ist nicht nur die Waldregion diesseits der Grenze, der Warndt reiche weit in das Lothringer Land hinein. Der Warndt sei wahrlich eine europäische Region. Diese europäische Dimension solle bei den Feierlichkeiten und Veranstaltungen der Tausendjahrfeier erlebbar werden.

21 saarländische und 26 lothringische Gemeinden zählen sich zur Warndtregion. Sie alle sind in die Vorbereitungsphase einbezogen. Auf einem Symbolstein, der im vergangenen Jahr aus 1000 m Tiefe aus Kohlenflözen der Schachtanlage Merlebach-Nord herausgearbeitet und gefördert worden war, werden die Namen der Gemeinden auf einer Gedenktafel "verewigt" werden. Der erste Spatenstich galt nun der Vorbereitung eines Fundaments, auf dem der Gedenkstein zur Tausendjahrfeier bei der Zentralveranstaltung am 10. Juli, auf dem Festplatz enthüllt wird. Pensionierte Bergleute von hüben und drüben in ihrer Bergmannstracht und mit ihren Traditionsfahnen und Kinder der Grundschule Elie-Reumaux Feyming-Merlebach in lothringischer Tracht gaben der ersten Festveranstaltung einen würdigen Rahmen.

   
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